Über mich

Hey, ich bin Sarah.


Geboren wurde ich im August 1986 und bin in einem kleinen Dorf im Westerwald aufgewachsen. Schon als Kind war ich kreativ und habe jede freie Minute mit Malen verbracht. Aus einfachen Pferdekritzeleien wurden mit der Zeit Portraits von Menschen und Tieren – gezeichnet mit Bleistift und Pastellkreide.

Meinen ersten Kontakt zur Fotografie hatte ich 2002, als ich mit 16 Jahren meine erste Digitalkamera geschenkt bekam. Ein echter 2-Megapixel-Bomber, betrieben mit vier AA-Batterien und einer 2GB Speicherkarte, die damals riesig erschien. Ich weiß weder den Hersteller noch das Modell der Kamera, aber ich erinnere mich noch gut daran, dass die Bilder meistens überbelichtet oder unscharf waren.
Des Auslöser drücken konnte ich zwar, vom technischen Hintergrund verstand ich allerdings wenig. Und genau dieses technische Wissen schreckte mich lange vom professionellen Fotografieren ab – genauso wie die Preise der Profikameras, die für mich damals unerreichbar schienen. Also lebte ich meine kreative Ader zunächst in anderen Bereichen aus.

2004 begann ich meine Ausbildung in der Altenpflege und arbeite bis heute mit Menschen. Ein Beruf, der mich viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Ruhe gelehrt hat. Eigenschaften, die mich auch heute in der Fotografie begleiten.


Dann 2021 – Ich war weiterhin Kreativ unterwegs, hatte jedoch noch immer keine richtige Kamera – änderte sich alles. Ich kam auf die gloreiche Idee, für meine vier Katzen ein eigenes Dschungelzimmer zu bauen und auf Instagram schöne Fotos davon zu zeigen. Aber wer schon einmal versucht hat, mit dem Handy in einem dunklen Raum (Dunkelgrüne Dschungeltapete und dunkelbrauner Hochfloor „Waldboden“ Teppich…) Tiere zu fotografieren, kann sich vorstellen, wie das aussah. Also begann ich zu recherchieren und suchte nach einer lichtstarken Kamera, die in mein Budget passte.


Als ich bei meinem Bruder die Nikon D5500 kennenlernte, war ich sofort begeistert. Kurz darauf fand ich eine gebrauchte D5500 mit zwei Objektiven zu einem fairen Preis im Internet. So zog im Sommer 2021 meine erste „richtige“ Kamera bei mir ein.
Von da an beschäftigte ich mich intensiv mit Blende, Belichtungszeit, Iso und allem, was vorher wie eine Fremdsprache geklungen hatte. Mit jeder Übungsrunde wurden die Bilder besser. Es folgten die ersten Mensch-Pferd-Shootings, später Hochzeiten – und irgendwann war aus einem Hobby eine echte Leidenschaft geworden.


Seit meiner eigenen Hochzeit am 02.05.2025 sehe ich Hochzeiten noch einmal mit ganz anderen Augen. Ich kenne die Aufregung vor der Trauung, die Nervosität am Morgen und die vielen kleinen und großen Gedanken und Sorgen, die einem durch den Kopf gehen. Und nachdem unser eigener Hochzeitsfotograf damals nicht erschienen ist, weiß ich auch, wie wertvoll und undwiderruflich diese Erinnerungen sind und wie wichtig Zuverlässigkeit an einem solchen Tag ist.

Und heute begleite ich mit meinen zwei Nikon D750 am liebsten Hochzeiten. Ich möchte eure kleinen und großen Momente fest halten, die diesen Tag für euch so besonders machen.


P.S.: Meine treue Nikon D5500 begleitet mich übrigens auch heute noch zu jedem Einsatz – inzwischen als zuverlässige Ersatzkamera und irgendwie auch als Talisman ❤️

❤️ 02.05.2025 ❤️